Tageszusammenfassung, erste Runde Hauptfeld:
Mit Amélie Mauresmo ist am Dienstag die erste Top-Spielerin bereits in der ersten Runde des Porsche-Tennis-Grand-Prix ausgeschieden. Die 28-jährige Französin verlor 2:6, 5:7 gegen Elena Dementieva (Russland).
Serena Williams zog dagegen mit einem leichten 6:0, 6:0 gegen Zuzana Ondraskova (Russland) in die zweite Runde ein und trifft dort am Mittwoch auf die Qualifikantin Julia Vakulenko aus der Ukraine.
Sichtlich enttäuscht sagte Amélie Mauresmo, die ehemalige Nummer 1 der Welt: „Es ist sehr traurig, so früh aus dem Rennen zu sein. Im ersten Satz hatte ich keine Chance. Danach bin ich besser zurechtgekommen und habe versucht, das Spiel zu diktieren. Insgesamt war ich schon viel besser drauf als noch vor zwei Wochen in Peking. Aber das ist einfach nicht mein Jahr. Der absolute Tiefpunkt war meine Blindarm-Operation im März. Jetzt benötige ich einfach Spielpraxis, um wieder in Form zu kommen."
„Bereits in der ersten Runde eines Turniers auf Amélie zu treffen ist unglaublich hart. Ich dachte erst, ich höre nicht richtig. Aber das zeigt, wie erstklassig das Feld hier in Stuttgart ist", sagte Elena Dementieva, die im Vorjahr verletzt aufgeben musste. „Ich war das ganze Spiel über sehr konstant und zuversichtlich. Im zweiten Satz wurde es nochmals sehr eng, aber zum Glück blieb mir ein dritter Satz erspart."
Ebenfalls eine Runde weiter kam die achtfache Grand-Slam-Siegerin Serena Williams, die gegen Zuzana Ondraskova kein Spiel abgab. Die 27-jährige Russin rückte als Lucky Loser in das Hauptfeld, nachdem ihre Landsmännin Elena Bovina auf Grund einer Knöchelverletzung ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt hatte. „Ich habe heute richtig gut gespielt und bin sehr zufrieden. Es ist schön, in Stuttgart zu sein und in dieser wunderschönen Arena zu spielen. Diesem Stadion gehört die Zukunft."
Mit Tatjana Malek und Julia Goerges sind die letzten beiden deutschen Spielerinnen in der Einzelkonkurrenz des Porsche-Tenis-Grand-Prix ausgeschieden. In ihrem Match gegen die Vorjahressiegerin Nadia Petrova (Russland), die Numer 9 der Weltrangliste, verpasste die für den TEC Waldau Stuttgart spielende Tatjana Malek eine Überraschung, als sie den ersten Satz 6:2 gewann, die nächsten beiden aber 1:6, 1:6 abgeben musste.
Im letzten Spiel des Tages verlor die wie Tatjana Malek mit einer Wild Card ins Hauptfeld gekommene Julia Goerges (RW Wahlstedt) 4:6, 4:6 gegen Julia Vakulenko (Ukraine), wobei sie sich kurz vor Ende des Spiels am Knöchel verletzte.
„Es war sehr schwer, gegen sie in einen guten Rhythmus zu kommen", sagte Julia Goerges. „Für mich war es trotzdem eine gute Erfahrung, hier zu spielen, auch wenn ich sicherlich besseres Tennis zeigen kann. Aber vielleicht gelingt mir das ja im nächsten Jahr."
Die Israelin Shahar Peer, die sich 6:1, 7:6 gegen Francesca Schiavone (Italien) durchsetzte, steht dagegen ebenso in der zweiten Runde wie Agnieszka Radwanska. Die 18-jährige Polin bezwang die Wimbledon-Finalistin Marion Bartoli (Frankreich) 0:6, 6:2, 6:1..
In den Doppel-Begegnungen am Dienstag siegten Martina Müller/Gabriela Navratilova (Deutschland/Tschechien) 6:4, 0:6, 1:0 gegen Andrea Ehritt-Vanc/Mervana Jugic-Salkic (Rumänien/Bosnien-Herzegowina).
Yung-Jan Chan/Dinara Safina (Taiwan/Russland) bezwangen das polnische Doppel Klaudia Jans/Alicja Rosolska 6:2, 6:4. Michaella Krajicek/Vladimira Uhlirova (Niederlande/Tschechien) gewannen 6:0, 6:1 gegen Emmanuelle Gagliardi/Nicole Pratt (Schweiz/Australien).
- Stefan Steiner, Andrea Hiller
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