
Bei der Abschlusspressekonferenz zogen Anton Hunger, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Presse der Porsche AG, Laura Ceccarelli, Supervisor der WTA Tour, Turnierdirektor Markus Günthardt sowie die Sportliche Leiterin Anke Huber eine positive Bilanz des Porsche-Tennis-Grand-Prix 2007. Sie sagten über...
...das zweite Turnier in der Porsche-Arena:
Anton Hunger: „Das Turnier ist in Stuttgart angekommen. Wir wussten, dass wir bei unserem ersten Aufschlag Fehler gemacht haben. Doch wir haben im vergangenen Jahr nicht zu viel versprochen und 2007 so gut wie alle Fehler ausgemerzt. Insgesamt hatten wir mehr als 36.000 Zuschauer. Was eine weitere Steigerung bedeutet, obwohl wir für den Komfort der Zuschauer die Sitzplatzkapazität leicht verkleinert haben."
Laura Ceccarelli: „Vielleicht ist es langweilig, aber ich werde nicht müde, Porsche dieses Lob auszusprechen. Das Turnier ist brillant! Es ist eines der besten, wenn nicht das beste Turnier der Welt. Das ist nicht nur meine persönliche Meinung, sondern auch die der meisten Spielerinnen. Normalerweise kommen sie nach einem Turnier zu mir und haben zahlreiche Verbesserungswünsche.
Hier in Stuttgart sind sie gekommen und haben nur gesagt: Wir wissen nicht, was besser werden soll. Alles ist wunderbar. Dieses Kompliment ist etwas ganz Besonderes. Ich behaupte nicht zu viel, wenn ich sage, dass sich die Spielerinnen hier wirklich zuhause fühlen."
Markus Günthardt: „Im vergangenen Jahr haben wir eine neue Ära begonnen. Und seit diesem Jahr können wir sagen, dass der Porsche-Tennis-Grand-Prix eine feste Größe ist. Dass alles perfekt ist, möchte ich nicht behaupten. Denn es gibt immer Potenzial für Verbesserungen. Und am Montag werden wir damit beginnen, die Weichen für 2008 zu stellen."

...die sportlichen Highlights:
Anke Huber: „Viel zu sagen gibt es nicht. Das Weltklassefeld spricht für sich. Zumindest hier haben wir kaum Möglichkeiten, uns weiter zu verbessern. Wir mussten sogar jeweils ein Spiel von Daniela Hantuchova und Vorjahressiegern Nadia Petrova auf den Nebenplatz verlegen, da wir so viele Top-Spielerinnen auf dem Center Court hatten.
Dem Wohlfühlfaktor hat das jedoch nicht geschadet. Ich habe von den Spielerinnen nur positive Signale erhalten. Und 90 Prozent haben uns versprochen, 2008 wieder am Start zu sein."
Markus Günthardt: „In einem Halbfinale spielte die Nummer 1 gegen die die Nummer 3 der Welt, im anderen stand die Nummer 2. Mehr kann man dem Publikum nicht bieten. Wir haben damit Tennis-Geschichte geschrieben. Denn die Top 3 in der Runde der letzten Vier zu haben, das gab es zuletzt 1994."
...die Zukunft des Porsche-Tennis-Grand-Prix:
Anton Hunger: „Der Umzug im vergangenen Jahr war eine Herausforderung, die wir toll gemeistert haben. Im kommenden Jahr steht der nächste Schritt an. Denn 2009 werden wir das Turnier vom Oktober in den April verschieben und so innerhalb eines halben Jahres die Top-Spielerinnen gleich zwei Mal zu Gast bei Porsche haben."
...das Rahmenprogramm in der Porsche-Arena:
Markus Günthardt: „In diesem Jahr haben wir einen großen Schritt nach vorn gemacht. Wir haben auf einige Sitzreihen verzichtet, um den Komfort zu erhöhen. Zudem haben wir ein zusätzliches Restaurant im Sport & Lifestyle Village eröffnet. Dass unsere Bemühungen ankommen, zeigt ein Beispiel eines Village-Kunden, der 2007 im Vergleich zum vergangenen Jahr seinen Umsatz verdoppeln konnte."
- Stefan Steiner, Andrea Hiller - photos Porsche