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„Zwei Tage hat es unaufhörlich geregnet und das hat mich auch ein gutes Resultat gekostet", so Benedikt Boeckels nach dem Rennwochenende in Oschersleben. Der Willicher wurde beim Zeittraining das Opfer einer Kollision, wobei sein Auto so stark beschädigt wurde, das es zu den Rennen nicht mehr 100% Einsatzbereit war.
Der 12. Lauf des Ford Fiesta ST Cup hatte nicht viel mit Motorsport zu tun. Man hätte eher Schwimmmeisterschaften auf dem 3,667 Kilometer langen Kurs veranstalten können. Es regnete in Strömen und die Sicht war gleich Null. Und dass Benedikt Boeckels nicht mehr wettbewerbsfähig war, lag am Zeittraining ein paar Stunden vorher.
"Ich war auf einer guten Runde", so der Pilot vom Team rhino’s Leipert, „als es einen Unfall gab. Bei einem Zweikampf fuhr mir ein anderer Fahrer genau auf die B-Säule und das Auto war krumm und schief. Das war aber keine Absicht und ist einfach blöd gelaufen. Da kann ich niemandem einen Vorwurf machen. Der Regen war so heftig und man befand sich eher auf einer Wasserstraße, als auf einer Rennstrecke."
Die Mannschaft um Teamchef Ingo Leipert versuchte den 170 PS starken Fiesta so gut es ging zu richten, doch das Auto war mehr krumm als schief! Und so ging Benedikt Boeckels von Startplatz 17 in das Rennen und war nicht wirklich konkurrenzfähig! Mit stumpfen Waffen versuchte er sich zu gut wie möglich zu verkaufen. „Benedikt hat das Beste aus der Situation gemacht", erklärte Teamchef Ingo Leipert. „Mehr als Platz 15 war bei diesen sehr schlechten Bedingungen mit dem Auto nicht möglich!"
Aber wie man es von ihm gewohnt ist, ließ sich der 20-Jährige seine Laune nicht verderben. Und als am Sonntagmorgen der 13. Lauf gestartet wurde, gab es zum ersten Mal an diesem Wochenende keinen Regen. Aber wie schon am Vortag hatte der rhino’s junior squad-Pilot im Rennen mit dem Auto keine Chance. Er kämpfte mit seinem Vierrad und versuchte so gut wie möglich um die Kurven zu kommen. „Was nicht immer ganz einfach war, denn manchmal wollte das Auto nicht dahin wo ich hinwollte…!" Am Ende holte sich Boeckels dann wieder den 15. Platz.
Ob der Fiesta so überhaupt beim Finale der Meisterschaft auf dem Hockenheimring wird starten können, steht absolut in den Sternen. „Wir wissen es noch nicht und müssen erstmal alles genau untersuchen", gab Benedikt Boeckels abschließend zu Protokoll.
Das Finale des Ford Fiesta ST Cup wird in drei Wochen am 20. und 21. Oktober 2007 in Hockenheim ausgetragen.
- Ralph Monschauer -
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