Motorsport- und Tuningfans pilgerten auch 2008 in großer Anzahl zum Flughafen.

„Der Flughafen raucht" Dies war das Motto des TUNINGDAYS Airport Festivals 2008. Vom 20. bis 22. Juni kamen wieder alle Tuning- und Motorsportfans auf ihre Kosten. Erneut war der Flughafen Augsburg-Mühlhausen Gastgeber des wohl größten Events dieser Art in Süddeutschland.
Eine beeindruckende Autoshow mit allerfeinstem Edeltuning auf sämtlichen Fabrikaten waren ebenso zahlreich zu bestaunen, wie hüpfende Lowrider, Stretch-Limos im XXL-Format, täuschend echte Replikas, brutale Custom-Bikes und legendäre Rennfahrzeuge. Offensichtlich war auch der starke Zuwachs an US Cars, der eine zusätzliche Interessengemeinschaft zu den TUNINGDAYS 2008 gelockt hat.
Pünktlich zum Veranstaltungsbeginn pilgerten bei perfektem Wetter knapp 20.000 Personen zu diesem Festival. Die Teilnehmer nahmen teilweise bis zu 1.000km Anreise auf sich, um ihr exklusives Fahrzeug dem Publikum zu präsentieren. Auf dem gesamten Gelände stand Rad an Rad, alles was edel, extravagant, schnell und laut ist. Und wer sich dort Anregungen für seinen eigenen Wagen geholt hat, konnte manche Anbauteile und Zubehör gleich bei den ca. drei Dutzend Aussteller erwerben.
Motorsportlich ging es dieses Jahr gleich am Freitag zur Sache: Als Debüt bei den TUNINGDAYS wurde am Freitag ein Autoslalom-Wettbewerb veranstaltet. Hier konnten Amateure und Freizeit-Motorsportler ihr Können gegen Semiprofis zu messen. Eingeteilt in verschiedenen Bauartklassen galt es, in perfekter Beherrschung einen Parcours in der geringsten Fahrzeit und ohne Fehlerpunkte zu durchfahren.
Sicherlich war dies der erste spektakuläre Höhepunkt – sowohl für Teilnehmer, als auch für die Zuschauer. Den Sieg in der Gesamtwertung der 50 Starter aus 5 Nationen sicherte sich der unter Pseudonym startende „Fritz" aus Tirol auf seinem Ford Escort RS 2000.
Einige Fans ließen es sich nicht nehmen, im TUNINGDAYS-Slalom-Taxi, einem HONDA Civic TypeR Platz zu nehmen und sich den Parcours aus der Cockpitperspektive anzusehen.
Dem diesjährigen Motto getreu qualmte es beim Samstags-Highlight. Internationale Profis der Sport Auto IDC präsentierten in mehreren Driftshows, wie PS-starke Sportwagen im Grenzbereich bewegt werden. Wer sich traute, konnte sogar in einem Drift-Taxi Platz nehmen und das Ganze aus der Onboard-Perspektive erleben. Nach den Qualifikationsläufen am Vormittag fuhren die besten 16 Drifter im k.o.-System „Twinbattle" um Meisterschaftspunkte zur IDC.
Diesen spektakulären Höhepunkt entschied wie auch 2007 der Niederländer Paul - The Driftking – Vlasblom. Und zum Abschluß
dieses aufregenden Wettbewerbs gab es für die Zuschauer beim TUNINGDAYS Airport Festival eine erneute bundesweite Uraufführung:
Teamdrift-Challenge. Jeweils drei Fahrzeuge driften synchron in engstem Abstand und identischem Driftwinkel. Das ist Fahrzeugbeherrschung in Vollendung und war deshalb die verdiente Krönung des Tages. Auch hier sicherte sich Paul Vlasblom zusammen mit seinen beiden italienischen Kollegen Frederico Sceriffo und Simone Pagani den Sieg.
Bei der anschließenden After-Show-Party bei sternenklarem Nachthimmel bot der Hauptsponsor ACR eine ganz besondere Show. Die Musik und Soundeffekte der ACR Partynight kam lediglich aus 4 gekoppelten Musikanlagen konventioneller PKWs. Mit dieser Darbietung zeigte ACR als größter Car Hifi und Multimediahandel, welche Qualität in ihren Produkten steckt.
Wieder selbst aktiv werden konnten die Teilnehmer am Sonntag. Die Anmeldungen für das Beschleunigungsrennen auf der legendären Quartermile brachte am letzten Tag der Veranstaltung zeitweise den Verkehr zum erliegen.
So groß war das Interesse, sich legal gegen die Zeit und einen direkten Konkurrenten die Leistung seines Fahrzeugs unter Beweis zu stellen. Überwiegend straßenzugelassene Fahrzeuge mit teilweise weit über 1.000 PS nahmen an diesem Contest teil.
Auch ein speziell für die Quartermile umgebauter Smart-Dragster war am Start und bot eine Show für Augen und Ohren. Herausragender Gesamtsieger aller Klassen war Wolfgang Ettl aus Cham, der mit seinem modifizierten Audi 80 Quattro die 402,33 Meter in unglaublichen 10,130 Sekunden hinter sich brachte. Damit verwies er sogar die leistungsstärksten Motorräder auf die Plätze. Herzliche Gratulation!
Ein absolutes Muss der alljährlichen TUNINGDAYS sind natürlich die Shows und Wettbewerbe. Heiß wurde es nicht nur beim „Sexy Car Wash", sondern auch bei „Bodypainting Contest", bei dem sich Modelle ihre Kleidung auf die nackte Haut malen liesen.
Nicht zuletzt die Contests „Show & Shine" und „dB Drag" waren wieder ausgesprochen hochkarätig besetzt. Sowohl eine fachkundige Jury, als auch unbestechliche Meßgeräte beim dB-Messen deckten auf, was unter den Blechkleidern der Fahrzeuge steckt.
Insgesamt verlief das TUNINGDAYS Airport Festival 2008 ohne jegliche unerwünschte Zwischenfälle, weshalb von einer Fortsetzung im nächsten Jahr auszugehen ist.
Weitere Infos und Fotos zum TUNINGDAYS Airport Festival 2008 finden Sie unter www.TUNINGDAYS.de
- Matthias Mauritz- Photos Tuningdays
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