2. August 2008 – GP Ungarn

Gute Nachrichten vom ING Renaulf F1 Team: Sowohl Fernando Alonso als auch Nelson Piquet haben beim Abschlusstraining zum Großen Preis von Ungarn den Sprung ins das dritte Drittel geschafft. Der zweifache Weltmeister nimmt das Rennen am Sonntag von der siebten Startposition aus in Angriff, der Brasilianer wurde Zehnter.
Fernando Alonso, Renault R28-02 Nelson Piquet, Renault R28-01
1. Session:1:20.229 min. , P10 1:20.583 min., P12
2. Session: 1:19.816 min., P8 1:20.131 min., P10
3. Session: 1:21.698 min., P7 1:22.371 min., P10
Heiße Formel 1-Action auf dem Hungaroring: Bei sengender Hitze stellten die beiden ING Renault F1 Piloten die Weichen für einen erfolgreichen Grand Prix von Ungarn. Während die Asphalt-Temperaturen bei strahlendem Sonnenschein im Rahmen des Qualifyings die 40-Grad-Celsius-Marke überschritten, schafften Fernando Alonso und Nelson Piquet den Sprung in die Runde der besten 15 problemlos.
Auch im zweiten Segment des Abschlusstrainings stellten sie die Schnelligkeit ihrer Renault R28 unter Beweis und zogen in das Top-10-Finale ein. Während sich der Doppelweltmeister aus Spanien den siebten Startplatz sicherte, reiht sich sein junger brasilanischer Teamkollege in der fünften Reihe für das Rennen am Sonntag auf.
Damit kann der Konstrukteurs-Weltmeister von 2005 und 2006 auf dieser Formel 1-Strecke, auf der Überholmanöver traditionell selten sind, mit einem Ergebnis in den Punkte-Rängen rechnen.

Fernando Alonso
„Wie erwartet, ging es im Qualifying zum Großen Preis von Ungarn sehr eng zu. Von Beginn an lag das Feld in der Zeitenliste dicht beisammen, deswegen bin ich sehr froh, dass wir es mit beiden Renault R28 in die Runde der besten Zehn geschafft haben. Dennoch rechne ich mit einem sehr schwierigen Rennen. Aber ich bin fest gewillt, Budapest mit WM-Punkten im Gepäck wieder zu verlassen."
Nelson Piquet
„Dieses Abschlusstraining war ziemlich hart umkämpft, härter als ich es mir zuvor ausgerechnet hatte. Trotzdem bin ich ins letzte Drittel vorgedrungen und sehr froh darüber. Denn dadurch haben wir uns eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen erarbeitet. Ich hoffe, dass ich das Beste daraus machen kann und habe mir WM-Punkte zum Ziel gesetzt."

Pat Symonds, Leitender Ingenieur
„Wie immer hat es sich auch hier auf dem Hungaroring ausgezahlt, dass wir die drei freien Trainingssitzungen dafür nutzen konnten, unsere Hausaufgaben sorgfältig zu erledigen. Wir sind mit beiden Renault R28 in das dritte Segment des Qualifyings vorgestoßen. Die Treibstoffmengen, mit denen wir den Grand Prix in Angriff nehmen, sollten uns vielfältige Möglichkeiten eröffnen.
Jeder weiß, wie schwierig es auf dieser engen Strecke ist, jemanden zu überholen. Diese Tatsache haben wir bei der Wahl unserer Renntaktik hinsichtlich der Boxenstopps – denen eine entscheidende Bedeutung zukommt – natürlich berücksichtigt."
Denis Chevrier, Leitender Motoreningenieur
„Wir hatten es uns zum Ziel gesetzt, hier in Ungarn während des Qualifyings mit beiden Renault R28 den Sprung unter die schnellsten Zehn zu schaffen – dieser Plan ist aufgegangen. Dennoch ist der Zeitabstand zu den Topautos groß. Fernando Alonso hat dies bereits zu Beginn des Wochenendes richtig erläutert: Wir werden hart darum kämpfen müssen, den Grand Prix in den Punkten zu beenden.
Das ist die Situation, in der wir uns aktuell befinden. Dennoch haben wir uns mit diesen Startplätzen eine gute Ausgangsbasis geschaffen. Jetzt bereiten wir uns auf ein Rennen mit intensiven Duellen vor, fühlen uns aber aus strategischer Sicht gut gewappnet. Jede einzelne Runde zählt, wir dürfen uns keine Fehler erlauben."
- Mischa Hammann - photos Renault
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