Rank Motorsport P2 nach beeindruckender Aufholjagd
08.05.2012: Von Platz zwei der Klasse V2 ging Rank Motorsport mit dem Opel Corsa ins dritte Rennen derSaison. Nachdem die Position im Eifer des Gefechtes verloren ging, konnte sie in der zweiten Rennhälfte unter großem Einsatz zurück gewonnen und ins Ziel gerettet we
Von Platz zwei der Klasse V2 ging Rank Motorsport mit dem Opel Corsa ins dritte Rennen derSaison. Nachdem die Position im Eifer des Gefechtes verloren ging, konnte sie in der zweiten Rennhälfte unter großem Einsatz zurück gewonnen und ins Ziel gerettet werden.
Mit 219 Startern konnte die Langstreckenmeisterschaft einen ersten Teilnehmerrekord in der Saison 2012 verbuchen. Mittendrin im riesigen Feld der Langstreckenspezialisten: Rank Motorsport aus Waldbröl / Wilkienroth mit dem bekannten Opel Corsa in der Klasse V2.
Zum Start ins Training wählte Stefan Rank (Waldbröl-Wilkenroth) profilierte Regenreifen, denn die Strecke war nach nächtlichem, heftigem Regen extrem nass. Rank drehte zunächst zwei Runden auf der Grand Prix-Strecke, um die Reifen auf Temperatur zu bringen und ließ dann eine erste Nordschleifenrunde folgen.
Den ersten Umlauf nutzt er, um sich die Streckenverhältnisse auf der fast 25 Kilometer langen Piste anzuschauen, in Runde zwei ging er auf die Jagd nach einer guten Zeit. Mit einer Zeit von 11:34 Minuten stellte er den Opel auf Rang zwei der Klasse. Den vorläufigen Startplatz konnte auch Joel Lehnen (Finnentrop) nicht mehr verbessern:
Der junge Pilot ging auf profillosen Slicks in sein Training, kam aber nicht recht in Schwung, weil noch zu viele nasse Passagen seine Fahrt immer wieder einbremsten. Aber auch der Wettbewerb machte es nicht viel besser und so blieb es beim zweiten Platz der Klasse.
Rank fährt vor
Unter strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel übernahm Joel Lehnen den Start und die folgenden neun Runden. Zunächst sah es so aus, als könnte der Nachwuchspilot seine Position sicher durch die erste Runde bringen, doch die routinierten Gegner überrumpelten Lehnen noch bevor es auf die Nordschleife ging, und so fiel der Pilot mit seinem Opel Corsa auf Rang drei der Klasse zurück.
Zwar konnte er die Verfolger der Klasse in Schach halten, den Anschluss an die beiden Erstplatzierten fand er jedoch nicht. Schon in der Anfangsphase des Rennens gab es zahlreiche Unfälle, die alle Teilnehmer immer wieder aus ihrem Rhythmus brachten – auch Lehnen kam nicht recht in Schwung und konnte in seiner schnellsten Runde „nur“ eine Zeit von 11:24 Minuten abliefern. In Runde zehn kam der Corsa an die Box und Stefan Rank übernahm das Auto.
Die Boxencrew prüfte den Abstand zur vor ihm liegenden Konkurrenz und ermittelte eine, wenn auch geringe Chance, Platz zwei zurückzuerobern. Rank blies zur Attacke und fuhr Runde um Runde deutlich unter elf Minuten. Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) Rennen 1 am 31. März 2012
Seine schnellste Rundenzeit lieferte er in Runde 17 mit 10:48 Minuten ab. Da hatte er den zweiten Platz aber schon inne, denn zur Hälfte seines Stints konterte er und übernahm Rang zwei. Nach 19Runden wurde das Rennen, wie bei den beiden ersten Läufen der Saison, durch die rote Flagge beendet. Ein schwerer Unfall zwang die Organisation zu dieser Entscheidung, regulär wären noch knapp 20 Minuten Rennen zu absolvieren gewesen, um die vier Stunden zu beenden.Das nächste Rennen findet am 23. Juni 2012 statt, die Renndistanz beträgt vier Stunden.
Stimmen nach dem Rennen
Rudi Rank, Teamchef
„Platz zwei bedeuten 6,25 Punkte – ein Ergebnis, mit dem ich zufrieden bin. Auch mit der Leistung der Mechaniker bin ich zufrieden, die Mannschaft hat erstklassige Arbeit abgeliefert. Joel hat sich beim Start überrumpeln lassen, das kann passieren. Aber er hat scheinbar nicht versucht, zu kontern und den Platz zurückzuerobern.
Dass es möglich war, zeigt Stefan, der sich Runde um Runde an den Wettbewerb ranfuhr und zur Hälfte seines Stint vorbeifahren konnte. Jetzt haben wir erst einmal acht Wochen Pause. Bis dahin haben wir uns auch entschieden, wie es weitergeht.“
Stefan Rank, Fahrer
„Das Training war ok, es war halt nass und ich konnte auf Regenreifen nicht wirklich angreifen, das hätte Joel machen müssen. Aber er kam offenbar mit den äußeren Umständen auch nicht wirklich zurecht. Im Rennen hatte ich nicht wirklich eine freie Runde, dennoch schaffte ich es, Platz zwei zurückzuerobern.
Dazu waren gerade mal vier Runden nötig. Je näher das Ende des Rennens rückte, desto häufiger wurden die Unfälle. Der Abbruch war gerechtfertigt – ich bin an der Unfallstelle vorbeigefahren und habe ein riesiges Trümmerfeld gesehen. Ich hoffe, dass niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist.“
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