3. Lauf IDM 2008 - 30. Mai bis 1. Juni - Nürburgring erlebt ersten Motorrad

30.05.2008: 3. Lauf IDM 2008 - 30. Mai bis 1. Juni - Nürburgring erlebt ersten Motorrad

- Höhepunkt des Jahres

- Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft mit Rekord-Starterfeld und interessanten Gästen

Der Nürburgring erlebt an diesem Wochenende (30. Mai - 1. Juni 2008) Motorrad-Rennsport der Spitzenklasse. Mit der IDM gastiert Europas Top-Motorradserie auf dem Ring und bietet den Zuschauern einen spannenden Mix aus heißer Rennaction und vielen Attraktionen im Rahmenprogramm.

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Namen erarbeitet. Traditionell nutzen viele talentierte Motorradrennsportler aus ganz Europa die IDM als Sprungbrett in die verschiedenen Weltmeisterschafts-Serien. Vier von Ihnen gelang anschließend der ganz große Erfolg - sie gewannen einen Weltmeistertitel - Jörg Teuchert (GER), Tom Lüthi (SUI), Gabor Talmácsi (HUN) und Kenan Sofuoglu (TUR).

Auf dem Nürburgring werden am Wochenende insgesamt 10 Rennen ausgetragen. Neben den Meisterschaftsklassen IDM SUPERBIKE, IDM Supersport, IDM 125 und IDM Sidecar sind auch die IDM-Partnerserien ADAC Junior Cup und Yamaha-R6 Dunlop Cup, sowie der Supermono UEM Cup am Start.

Bereits vor dem Start zur Saison 2008 glänzte die IDM mit Superlativen. In den vier IDM-Klassen sind insgesamt 180 Piloten aus 18 Nationen permanent eingeschrieben - so viele, wie noch nie. Zusammen mit den Starterfeldern in den Cupserien sind damit am Wochenende weit über 250 Motorsportler am Start.

Im Mittelpunkt des Interesses stehen die beiden Rennen der Klasse IDM SUPERBIKE. Mit der makellosen Bilanz von vier Siegen in vier Rennen führt hier der Österreicher Martin Bauer die Meisterschaft an. Der 32-jährige Titelverteidiger vom Team Holzhauer Racing Promotion pilotiert eine Honda Fireblade CBR 1000 RR. Zuletzt rückte dem Österreicher der Ex-Supersport-Weltmeister Jörg Teuchert (Yamaha) immer näher auf die "Pelle" und will schon am Nürburgring vor Bauer ins Ziel kommen.

Auch Bauers Landsmann Andreas Meklau und der Belgier Werner Daemen (beide Suzuki) konnten in der bisherigen Saison bereits auf das Podium fahren. Neben Honda, Yamaha und Suzuki sind in der IDM SUPERBIKE auch starke Teams der Marken Ducati, Kawasaki und MV Agusta unterwegs - eine solche Markenvielfalt haben nur wenige Rennserien zu bieten.

Erst vor zwei Wochen erlebte die IDM SUPERBIKE eine beachtliche Medienresonanz, als Formel 1-Rekordchampion Michael Schumacher in Oschersleben als Gaststarter sein erstes Motorradrennen in einer professionellen Rennserie fuhr.

Ähnlich dominant wie Bauer bei den IDM SUPERBIKES fährt bisher auch der 22-jährige Arne Tode in der Klasse IDM Supersport. Der Triumph-Pilot aus Glauchau konnte drei der bisher vier Rennen gewinnen, einmal wurde er Zweiter. Mit 30 Punkten Vorsprung hat sich Tode schon ein kleines Polster auf seine Verfolger, den Australier Damian Cudlin und den Russen Vladimir Ivanov (beide Yamaha) geschaffen. Aber auch Suzuki-Pilot Herbert Kaufmann, Cudlins Teamkollege Rico Penzkofer und der Franzose Sebastien Diss (Kawasaki) liegen in der Meisterschaft noch gut im Rennen.

In der Achtelliterklasse (IDM 125) kam bisher nur der 18-jährige Niederländer Joey Litjens zu zwei Podiumsplätzen und führt nach seinem Sieg in Oschersleben die Meisterschaft an. Das erste Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz hatte der 15-jährige Deutsche Marcel Schrötter gewonnen, der nach einem Sturz in Oschersleben jedoch im Titelkampf "Federn" lassen musste. Dritter Titelkandidat ist der ebenfalls 15-jährige Marvin Fritz, derzeit mit 11 Punkten hinter Litjens auf Rang 2 der Meisterschaft. Zu beachten ist auch der Schweizer Bastien Chesaux (Zweiter in der Lausitz).

Bei den IDM Sidecars tun sich die Vizemeister des Vorjahres, Harald Hainbucher und Peter Adelsberger nach dem Abgang der Schweizer Titelträger Schlosser/Hänni in die WM erstaunlich schwer. Sie liegen derzeit nur auf Rang 6 der Meisterschaft. Die Meisterschaftsführung hat derzeit das neue deutsche Duo Adrian Kornas/Axel Kölsch inne, die nach ihrem ersten IDM-Sieg in Oschersleben bei Punktgleichheit mit ihren Landsleuten Kurt Hock/Enrico Becker die Nase knapp vorn haben. Ebenfalls aussichtsreich im Titelkampf liegen die Geschwister Grabmüller aus Österreich, das Schweizer Gespann mit Peter Schröder und Anna Burkard sowie die Lausitz-Sieger Mike Roscher/Michael Hildebrand.

Getreu dem IDM-Motto "Fit For Fans" wird den Zuschauern auch neben der Rennstrecke eine Menge geboten. Bereits am Samstagabend steigt ab 19:30 Uhr die IDM Race-Party im Eventcenter Campingplatz Mühlenbach. Mit einem Konzert ist die Rockband "Kissin Dynamite", deren Titel "Freaky" in dieser Saison als Offizieller IDM Rennsong die Fahrer in die Aufwärmrunde begleitet, erstmals live bei der IDM dabei und wird auch am Sonntag im Fahrerlager anzutreffen sein. Bei der Race-Party am Samstag werden traditionell gegen 20 Uhr die Trainingsschnellsten im Interview vorgestellt.

Die Männer unter den Fans können sich auf Doreen Seidel, Playmate des Monats Mai, freuen, die am Sonntag als Gast von Yamaha im Fahrerlager sein wird - privat eine begeisterte Motorradfahrerin. Die 22-jährige Marketing-Studentin beweist am Wochenende Mut und wird bei Jörg Teuchert auf dem Yamaha-Renntaxi Platz nehmen. Anschließend gibt sie während des Pitwalks mit Yamaha-Supersport-Pilot Pascal Eckhardt an der Box des SKM-Bike Promotion-Teams Autogramme.

Am Sonntagmittag kann jeder Fan beim Besuch der Boxengasse den Piloten hautnah bei der Rennvorbereitung über die Schulter zu schauen oder die Stuntshow von Horst Hoffmann aus nächster Nähe betrachten. Die glücklichen Gewinner der begehrten Mitfahrten auf den IDM-Renntaxis fahren zur gleichen Zeit eine Nürburgring-Runde mit prominenten Piloten.

Sowohl das Zeittraining am Samstag, als auch das Warmup am Sonntag beginnen jeweils um 8:30 Uhr. Bereits am Samstagabend steigen die ersten beiden Rennen der IDM Supersport und des Supermono UEM Cup.

Am Sonntag werden ab 10:00 Uhr weitere acht Rennen gefahren, die IDM SUPERBIKE ist dabei gleich zweimal am Start.

Wochenendtickets kosten 29 Euro und erlauben nicht nur Zutritt zu allen geöffneten Tribünen, sondern auch zum Fahrerlager und allen Rahmenveranstaltungen. Sonntag kostet der Eintritt 26 Euro, Samstag 14 Euro. Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.

 

www.idm.de

 

- Wolfgang Mihan-

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30.05.2008 / MaP

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