Kremer Racing beim ADAC GT Masters Norisring

Kremer Racing beim ADAC GT Masters Norisring

03.07.2008: Kremer Racing beim ADAC GT Masters Norisring

Nach fast 20 Jahren kehrten am letzten Wochenende die Super-Sportwagen mit klangvollem Sound und berühmten Marken auf den Nürnberger Norisring zurück. Im Rahmen des DTM-Rennwochenendes am Dutzendteich tummelten sich die 22 Rennfahrzeuge des ADAC GT Masters Feld auf der zum Teil neu asphaltierten Rennstrecke in der Nürnberger Innenstadt.

Der trotz seiner Kürze recht anspruchsvolle Stadtkurs stellt eine große Herausforderung an Fahrer und Rennboliden gleichzeitig dar. „Auf dem Kurs wird nur beschleunigt und gebremst, daher ist eine gute Bremsbalance enorm wichtig", so Freddy Kremer im Vorfeld seines Heimrennens.

Nach Budgetproblemen beim #23 Ferrari von Wille/Welpmann und in Ermangelung eines zweiten Fahrers für den #22 Ferrari von Freddy Kremer entschloß sich das Team kurzfristig nur ein Rennfahrzeug zum Norisring zu schicken.

In dem auf 45 Minuten verkürzten Freiten Training am Freitag Morgen fehlten Thomas Wille und Freddy Kremer, die neue Fahrerpaarung auf dem #22 Ferrari, nur mehr 1,4 Sekunden auf die Spitzenzeit des schnellen Ford GT mit den Profifahrern Hennerici und Heyer.

In der Hoffnung auf eine gute Plazierung beim anschließenden Qualifying gingen Kremer/Wille am Nachmittag wieder auf die Bahn. Doch bereits in der ersten Kurve bahnte sich das Drama durch den Ausfall des ABS-Sensors an. Eine Reparatur war in der verbleibenden Qualifikations-Zeit nicht mehr möglich und so konnte sich beide Piloten nur für den jeweils letzten Startplatz qualifizieren.

Rennen 1 am späten Samstag Nachmittag nahm Freddy Kremer in Angriff. Von Platz 22 gestartet verbesserte er seine Rundenzeiten kontinuierlich und wurde bereits nach 3 Runden auf Position 17 gewertet. Rundenlang lieferte sich Kremer ein sehenswertes Duell mit dem #39 Porsche GT3 des G-Private Racing Teams, den er letztendlich in Runde 24 bezwang. An 14. Position liegend gab Kremer den Ferrari beim obligatorischen Boxenstopp an Thomas Wille ab.

Auch dieser arbeitete sich zielstrebig durch das Feld und setzte sieben Runden vor Schluß mit einer persönlichen Bestzeit von 52.866 Sekunden den Porsche von G-Private Racing unter Druck. Im Schlußkampf schnappte sich Wille den Porsche GT3 und fuhr den 13. Rang nach Hause.

Dominik Schwager und Klaus Ludwig verbuchten bei ihrem ersten Saisoneinsatz in der Corvette einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Den zweiten Platz belegten die Niederländer Lammers und Ritskes auf Lamborghini vor Tabellenführer Tim Bergmeister und Marc Basseng im Porsche des Teams Mühlener Motorsport.

Im zweiten Rennen am Sonntag Abend, gut zwei Stunden nach Ende des DTM-Laufes, kämpfte sich Thomas Wille nach einem sensationell guten Start direkt auf Position 17 vor und lieferte sich ein sehenswertes Duell mit dem Lamborghini von Michael Raja. Da dieser gleichzeitig mit einem Porsche in einen Zweikampf verwickelt war, bremste Raja im Schöller-S Wille unabsichtlich aus, touchierte in leicht und zwang Wille dadurch in einen Dreher.

Wegen eines technischen Problems konnte Wille den Motor nicht gleich wieder starten und verlor so wertvolle Zeit. Erst mit 2 Runden Rückstand konnte er sich wieder ins Feld einreihen. Ein schwerer Unfall in der Grunding-Kehre, in den zwei Lamborghinis verwickelt waren, löste in der 39. Rennminute eine Safety-Car-Phase aus. Nur wenig später war das Zeitfenster für den Boxenstopp erreicht und Wille gab an 22. Position liegend an Kremer ab.

Gut 20 Runden fuhr Kremer im Feld hinter dem Safety-Car her und wartete auf den erneuten Rennstart. Doch die beim Unfall schwer beschädigte Leitplanke in der Grundig-Kehre konnte in der Kürze der Zeit nicht mehr repariert werden und so wurde das Rennen 15 Minuten vor Schluß abgebrochen.

Nutznießer der unter „Gelb" abgewickelten Boxentopps waren Bergmeister/Basseng im Porsche GT3 von Mühlener Motorsport. Sie hatten ihren Fahrerwechsel zum optimalen Zeitpunkt durchgeführt und sich so an die Spitze des hinter dem Safety-Car aufgereihten Feldes setzen können.

Platz 2 belegten Haase/v.Thurn und Taxis im Lamborghini vor Bert/Meir im G-Private Racing Porsche.

Kremer Racing freute sich am Nürburgring besonders über den Besuch der folgenden Gäste:

- Sponsor Dr. h.c. Albrecht Spindler und Gattin – Vorstand der CWI Real Estate AG und deren Gäste Jakob und Bettina Höfner

- Sponsor Rolf Leube – Geschäftsführer der Rolf Leube & Partner GmbH und seine Gäste, Familie Christoph Hommertgen

- Wolfgang Hopf, Prokurist der Semtech GmbH und seine Gäste- Jürgen Maier von F/B/S

- Roman Kling, Geschäftsführer von SpaceService digital media und Marina Boldyreva, Klaviervirtuosin

- Hans und Daniel Schwaiger

- Günter Dalmonek von Inco Natural und sein Gast Franz Walser

- Dejan Grasser und Gattin von Skyter GmbH

- Carsten Struwe und Gattin

- Die Familien Rieker, Schüßler und Bayerlein sowie weitere Mitglieder des Stadtsteinacher Freddy-Kremer-Fanclubs

- Sybille Hörl, Assistentin des Geschäftsführers Multiconsult GmbH und Andreas Nawrocki von Complete Consult

- Alfred Götz, Controller Multiconsult GmbH und Wolfgang Loichinger mit Sohn

- Detlef Lüder von der Firma LifestyleWohneigentum

 

- Marghitta Nachtigall - auch Photos

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03.07.2008 / MaP

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