Sieg für Uwe Reich, Platz 2 für Alexander Schmitt / Thomas Rausch, Platz 3 für Hans-Robert Holzer

Im Rahmen des 35.ADAC Zürich 24h-Rennen Nürburgring fand am Freitag Nachmittag das legendäre ADAC Chevy Egons 500"-Rennen" für Youngtimer Fahrzeuge statt.
Dem MSC Piloten Uwe Reich gelang bei diesem prestigeträchtigen 500km.-Rennen über GP-Kurs(Castrol-S) und Nürburgring-Nordschleife auf einem Porsche 911 RS mit Partner Dr. Jochen Keils ein weiterer Klassensieg in seiner unendlichen Sammlung von Trophäen und Pokalen.
Eigentlich wollte Uwe wie im Vorjahr mit seinem VW Golf I antreten, bekam jedoch dieses tolle Angebot einen Porsche zu fahren. Hiefür ließ er sehr gerne seinen Golf stehen und konnte sich anschließend über das tolle Ergebnis sehr freuen.
Ebenfalls eine Top Platzierung fuhren Alexander Schmitt und Thomas Rausch mit ihrem Renault R12 TS heraus. Im Team Green Hell Racing" konnten sie mit einem neuen Motor auf Platz zwei in ihrer Klasse fahren. Nur knapp zwei Minuten fehlten zum Klassensieg, der durch einen zusätzlichen Tankstopp verloren ging. Der neue Motor verbrauchte mehr als der Ältere und so wurde ein zusätzlicher Boxenaufenthalt notwendig. Alex Schmitt: Wir kannten ja die Verbrauchswerte für dieses Rennen und wollten nur einmal stoppen für Tanken und Fahrerwechsel. Aber der Motor verbrauchte mehr als berechnet und wir müssen mal prüfen woran dies lag."
Hans Robert Holzer konnte bei diesem Rennen leider nicht auf seinem eigenen BMW M3 E30 starten. Dieser wurde durch einen technischen Protest gegen verschiedene Dinge am Fahrzeug und Motor, beim letzten VLN Rennen am 26.Mai, durch die Technischen Kommissare noch nicht wieder freigegeben.
Obwohl es sich beim Youngtimer Rennen um eine grundlegend andere Meisterschaft handelt, hatte er, auf Grund der kurzen Zeit und des erheblichen Prüfaufwands, keine Chance sein Fahrzeug rechtzeitig zurück zu bekommen. Man will ja keinem etwas Böses unterstellen, aber hier liegt der Verdacht doch sehr nahe, dass der Antragsteller des Protestes einen Start von Ha-Ro Holzer und dem BMW an diesem Wochenende verhindern wollte. Eine sehr unschöne und mehr als unsportliche Vorgehensweise.
Aber alles dies konnte Ha-Ro Holzer nicht davon abhalten doch an diesem prestigeträchtigen 500km.-Rennen teilzunehmen.
Bei Jörg Wiskirchen aus Euskirchen fand er nicht nur eine Möglichkeit doch an den Start gehen zu können, sondern auch einen sehr schnellen Piloten mit dem er gemeinsam auf Platz drei in der stark besetzten Klasse 53 fuhr. Was aber noch für viel mehr Freude sorgte war der neunte Gesamtrang, den man von Gesamtstartplatz 46 herausfahren konnte. Ha-Ro Holzer: Das hat mächtig Spaß gemacht, ein tolles Rennen, fast 40 Plätze konnten wir in der Gesamtwertung gutmachen. Nach dem ganzen Hickhack mit dem Protest an unserem Auto, konnte ich mich nach 14 Tagen endlich mal wieder so richtig freuen."
Uli Baumert, auch in Klasse 53 auf seinem BMW M3 E30 gestartet, hatte bei diesem Rennen leider kein Glück. Nach einem super Start und auf Platz drei liegend mit dem Blick auf die vor ihm liegenden Piloten, musste er eine Runde vor Schluss mit einem technischem Defekt am Schaltgestänge aufgeben. Dieser Defekt ist mir in meinen zurückliegenden Jahren mit dem M3 noch nie passiert." so ein frustrierter Uli Baumert.
Heinz Stüber, der im vergangenen Jahr noch einen überragenden Klassensieg feiern konnte, musste leider schon recht frühzeitig wegen zu hohem Kühlwasserverbrauch seinen VW Scirocco abstellen. Wir hatten im Training schon Probleme mit der Zündung und vermuten einen Folgeschaden an der Zylinderkopfdichtung. Nachdem wir schon Wasser nachgefüllt hatten und die Temperatur immer weiter anstieg, haben wir das Fahrzeug sicherheitshalber abgestellt. Sehr schade, aber unser Schwesterauto hat ja gewonnen." so Heinz Stüber.
Auch Hans Christoph Schäfer hatte mit seinem Golf I nicht viel Glück und musste bereits nach nur drei Runden sein Fahrzeug wegen eines technischen Problems abstellen.
Den Gesamtsieg holte sich auf Porsche Carrera RS Daniel Schrey aus Rietberg, der nach zwei zweiten Plätzen in den Vorjahren nun seinen ersten Sieg einfahren konnte.
- Karl Eckstein auch Photos -
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