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Die Rallye der Wiederholungen – nur 0,6 Sekunden Vorsprung für Darius Drenzla und Peter Schaaf

Die Rallye der Wiederholungen – nur 0,6 Sekunden Vorsprung für Darius Drenzla und Peter Schaaf

26.11.2007: Die Rallye der Wiederholungen – nur 0,6 Sekunden Vorsprung für Darius Drenzla und Peter Schaaf


Darius Drenzla / Peter Schaaf wiederholen ihren Vorjahreserfolg bei der Rallye Köln - Ahrweiler

Veranstaltung: ADAC Rallye Köln-Ahrweiler
Ort: Mayschoss
Datum: 09. – 11.11.2007
Wetter: Regnerisch, 2 – 6° C

Traditionell dreizehn Wertungsprüfungen zwischen Ahr und Nürburgring standen für die über 100 Starter auf dem Programm. Der angekündigte Schnee blieb zwar aus, Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und heftiger Regen waren aber eine Herausforderung mehr für Teilnehmer und die zahlreichen Zuschauer, die dem Wetter trotzten!

Darius Drenzla und Peter Schaaf konnten mit dem Ford Escort RS 2000 ihren Vorjahreserfolg wiederholen und siegten mit 0,6 Sekunden Vorsprung vor Oliver Rohde und Jan Wolff. (Porsche 924 Carrera GT). Noch im Ziel ärgerte sich Drenzla über die falsche Reifenwahl am morgen. „Ich hatte überhaupt keinen Grip und war auch öfter neben der Strecke. In der Mittagspause haben wir die alten Reifen vom Vorjahr aufgezogen, damit war das Fahrverhalten besser und am Schluss war es dann noch mal richtig eng." Auf der vorletzten Prüfung konnten die Eifelaner die Führung von Rohde / Wolff den Siegern des Jahres 2005 übernehmen.

Die erste Prüfung am Freitagabend sowie der verregnete erste Teil am Samstag standen ganz im Zeichen von Georg Berlandy. Mit Lea Klein, die ihre erste Rallye als Co absolvierte, konnte der vierfache Sieger der Rallye Köln – Ahrweiler bei typischem Eifel Wetter mit vier Bestzeiten glänzen, musste aber mit Hinterachsproblemen den Ascona in Führung liegend abstellen.

Der wohl beste Allrounder unter den YOUNGTIMERN, Heinz – Robert Jansen kam mit Sohn Martin als Dritter ins Ziel. Damit war der Lohmarer nicht nur dritter in der YOUNGTIMER RALLYE TROPHY auch in der YOUNGTIMER TROPHY konnte er sich den zweiten Platz noch sichern.

Der Titel ging hier an Olaf Rost. Der Solinger, nunmehr mit vier Titeln Rekordmeister der YOUNGTIMER TROPHY, wurde mit dem 1300er Audi 50 siebter der Gesamtwertung. Seit den Anfangsphasen hatten er und Co Wolfgang Großmann mit Kühlerproblemen zu kämpfen. „ Wir wussten nicht wo das Problem liegt und haben daher mehrfach Kühlerdichtung ins Kühlwasser geschüttet. Auf der letzten Prüfung, die wieder mal sauglatt war, haben wir nichts mehr riskiert, es war nur wichtig ins Ziel zu kommen.

Auch bei den Quertreibern der YOUNGTIMER RALLYE TROPHY gab es einen Wiederholungstäter. Als Tabellenführer an die Ahr gereist, gab Jürgen Lenarz diese Position nicht mehr ab und konnte sich nach 2005 über den zweiten Titel im Opel Kadett C GT/E freuen. 

Bei den aktuelleren Fahrzeugen - in der Gold Cup Klasse, die nicht um den Gesamtsieg mitfahren dürfen - siegten Stefan Schlesack und Hans Rudi Küfner im BMW M3 mit der Gesamtschnellsten Zeit. Die Parole: „Möglichst viel quer zu fahren", die Stefan Schlesak vor dem Start ausgab setzte er zur Freude der Zuschauer konsequent um.  

 

In die Klassen….

Die Gesamtsieger Darius Drenzla und Peter Schaaf gewannen auch die wieder mal in der Rallye tonangebende Klasse der verbesserten 2 Liter Fahrzeuge.

Nachdem er in der Mittagspause noch mit den Reifen haderte, lief es am Nachmittag besser und er siegte vor Heinz – Robert und Martin Jansen. Die Lohmarer als Gesamtdritte mussten am Freitag nach der ersten Prüfung in rekordverdächtigen 20 Minuten das Getriebe tauschen. Mittags in Meuspath war Heinz – Robert aber schon wieder recht zuversichtlich: „Ich muss mich erstmal an meine andere Sitzposition gewöhnen, aber langsam klappt`s". Ich hoffe heute Nachmittag bauen die Reifen auch ein bisschen mehr Grip auf!

Jürgen Lenarz und Ralf Müller konnten es, den Titel vor Augen, im Opel Kadett C GT/E etwas langsamer angehen lassen. Auf Sicherheit bedacht reichte es für die Eifelaner zum dritten Platz in der Klasse vor Dirk Strauch und Iris Paulussen im Opel Ascona B, sowie Michael Küke, unserem Porsche Mann von der Rundstrecke, der von Sina Beneke im Ford Escort RS 2000 über die Rallyepfade navigiert wurde. Herbert Schilling /Caroline Diehm, die bei bisher 14 Teilnahmen immerhin 13 Mal unter den Top 10 zu finden waren, mussten nach Abflug auf dem Rundkurs rund um den Nürburgring den Audi 80 abstellen.

Nicht ganz so schlimm erging es Norbert Zaremba und Norbert Grabowski. Die beiden waren zwar gewohnt schnell im Ascona B unterwegs, mussten allerdings zwischenzeitlich fast 20 Minuten im Graben parken und verloren dadurch alle Chancen auf eine vordere Platzierung. Dann nützt auch ein gutes Serviceteam um Gino T. oder sogar die Frau eines Konkurrenten wie Bettina Salewsky nichts.

„Das ist genau mein Wetter", strahlte der Gesamtsieger der Rallye Köln- Ahrweiler des Jahres 2005, Oliver Rohde. In der Gruppe 4 dominierten er mit Co Jan Wolff im Porsche 924 Carrera GT vor den Belgiern Rainer Hermann und Gabriel Hüweler, deren neu aufgebauter Opel Ascona 400 erst knapp zwei Tage vor der Rallye fertig wurde. Den Nationenmix komplett machten die drittplatzierten Holländer Henk Verzeyl und Paul Cremers im Ford Escort RS 2000.

Nachdem im Laufe der Saison doch einiges in die Hose ging, konnte sich das Team um Alexander Köppen mal wieder über ein Erfolgserlebnis freuen.

Mit Co Klaus – Peter Adams kam der Bitburger mit dem Alfa Romeo Sprint als Gesamtzwölfter ins Ziel und konnte den Klassensiegerpokal bei den 1600er Gruppe 2 Fahrzeugen im Empfang nehmen. Der zweite Platz ging hier an Helmut Spangenberg / Jürgen Seidel im VW Golf vor Heinz – Josef Nekes und Knut Martick, die auch im VW Golf die Eifeltour bestritten.

Gesamtrang sieben im kleinen 1300er Audi 50. Einmal mehr war Olaf Rost mit Co Wolfgang Großmann das Maß der Dinge bei den 1300ern. Aber auch der Sieger des Vorjahres Christoph Wilde kam vor dem Winter noch mal zu seinem Erfolgserlebnis! Mit Jürgen Küven auf dem heißen Sitz sprang Rang zwei für den Nörvenicher im Simca Rallye II heraus. Markus Schulz und Rolf Derscheid, ein Team vom MSC Wahlscheid welches die Mannschaftswertung der Rallye gewann, kamen im VW Polo als dritte ins Ziel.

Mit dem Alfa Romeo GTV 6 siegten Thomas Seyffert und Eric Raab von der Heyde bei den seriennahen Hubraumboliden über 2000 vor ihren Markenkollegen Uwe Ratz und Manfred Radziej.

Horst Schmitt und Hans Bauer waren im Opel Kadett C GT/E als Gesamtzehnte das eindeutig schnellste seriennahe Fahrzeug. Um Platz zwei in der Klasse der Gruppe 1 bis 2 Liter Hubraum entbrannte ein heißer Kampf zwischen Walter Matthias Müller und Jochen Schnuck sowie Richard Kronen und Andreas Wolff. Beide Teams waren mit Escorts unterwegs. Bis zur vorletzen Prüfung war Rallyemann Richard Kronen noch vorne. Durch eine Fabelzeit auf der WP zwischen Cassel und Ramersbach ging Walter Matthias Müller vorbei und hatte dann im Ziel ganze 0,5 Sekunden weniger auf der Bordkarte zu verzeichnen.

Zum Schlagabtausch zwischen VW Golf und VW Scirocco kam es bei den seriennahen 1600er Tourenwagen. Nach zehn Wertungsprüfungen war es noch richtig eng. In der dunklen schnellen Ramersbacher Prüfung konnten Michael Klotz und Jürgen Pfleger die im Ziel 22 entscheidenden Sekunden rausfahren und im Golf vor dem Scirocco Team Jürgen Schmidt und Isabelle Brack gewinnen.

Carsten Meurer und Christian Laun setzten sich bei den seriennahen Hubraumzwergen im Audi 50 gegen die Lokalmatadoren Alexander Schmitt und Thomas Rausch im Renault 12 TS durch. Rang drei ging an Arno Schütz und Katja Hossfeld im Opel Kadett B. Pech hatten Willi Pürkner und Heiko Moser, die, nachdem man sich beim Rundkurs etwas verzählt hatte, die Maximalzeit von 30 Minuten auf die Bordkarte geschrieben bekamen.

Bei den seriennahen GT Fahrzeugen der Gruppe 3 konnten sich Helge Förster und Dr. Daniel Homann mit dem Porsche 911 Carrera RS durchsetzen. Michael Wittke ging mit seinem Experiment im Porsche 924 kostengünstigen Motorsport durchzuführen auch bei der Köln – Ahrweiler an den Start und kam mit Co Marcus Kaliga auf dem zweiten Rang ins Ziel.

Die Anhang K Wertung der Periode G gewannen Maurice Bergsteyn und Leo Gommans im Opel Kadett B vor Rainer Pfeiffer und Hans Müller-Deck, die, wie eigentlich jeden Herbst, den MG B an den Start brachten.

Rennsport Urgestein Erwin Derichs aus Mayen wuchtete den Ford Mustang durch die Eifel und siegte mit Hans – Georg Dornhege bei den „dicken" weil hubraumstarken Historischen.

Die Klasse der Anhang K Fahrzeuge der Perioden H und I gewannen Max Schneider und Martin Brack im wunderschönen Ford Escort MK 1 BDA vor  Dirk Ipsen und Sönke Hansen im Porsche 911 SC

„Mit dem schnellsten 1er Golf Deutschlands" so sein Fahrer Wilfried Bus, siegte der Saarländer gemeinsam mit Ina Beck in der Gruppe H bis 2 Liter Hubraum. Im Ex-Werks Peugeot 309 GTI von Kalle Grundel folgten Lars Stiller und Werner Kämpfe vor Tibor Mollnar und Jean – Marie Jacobs im Ford Escort MK 1.

In der Gruppe H über 2000ccm siegten die Schnellsten der Rallye Stefan Schlesack und Hans Rudi Küfner vor Andreas Mansfeld, der sich mal wieder einen heißen M3 gemietet hatte und von Gerd Ottenburger dirigiert wurde!

Auf einem VW Golf Gti gingen Dirk Meyendorf und Martina Gerlach in der Gruppe A bis 1600ccm an den Start und siegten vor Helmut Krings und Andre Frederic in der Toyota Corolla.

Im Lancia Delta Integrale konnten Stefan Burkart und Heiko Brandt das BMW M3 Team Hans – Ulrich Blankenburg und Gaby Schädel in Schach halten und die Klasse der Gruppe A Fahrzeuge über 2 Liter Hubraum für sich entscheiden.

Der YOUNGTIMER TROPHY Neueinsteiger Johannes Mutsch siegte mit Co Sebastian Rings in der Gruppe N über 2 Liter Hubraum mit seinem BMW M3 und konnte sich mit den gewonnen Punkten über den dritten Platz in der Gesamtwertung der YOUNGTIMER TROPHY freuen. Mit dem Ford Sierra XR4 kamen Frank Esser und Patrick Buhr.als zweite über die Zielrampe.

Karl – Heinz Teichmann und Walter Schneider waren im Suzukis Swift bei den 1600er Gruppe N Fahrzeugen nicht zu stoppen.

Nun heißt es über den Winter Kräfte sammeln und kräftig schrauben. Mitte März geht es dann bei den Quertreibern bei der Rallye rund um Kempenich wieder los, ehe wenige Wochen später die Racer am Hockenheimring wieder an den Start gehen.

 

- Stefan Eckhardt - auch Photo

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26.11.2007 / MaP

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