ADAC GT/Belcar/FIA-GT:

Die Saison in jeder Serie die Halbzeit erreicht und Kenneth Heyer hat sich im GT Sport in seinem ersten Jahr durchgebissen. Egal ob FIA-GT, ADAC GT Masters oder Belcar, Kenneth hat überall bewiesen, dass er Richtung Profi unterwegs ist. Er liegt trotz einiger technischer Ausfälle überall unter den Top 8 in der Meisterschaft und ist in der Lage ganz vorne mitzufahren.
is dato hat er schon tolle Aktionen gehabt und resümiert selbst kritisch, aber auch positiv: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell auf dieses Level komme. Mit der Dodge haben wir aber kein siegfähiges Auto. Wir sind überall schnellste Dodge und holen das Maximum aus dem Auto raus, jedoch reicht das nicht, um ganz vorne dabei zu sein. Dazu kommen auch noch mein Unfall in Donington und technische Ausfälle. Ist also insgesamt durchweg ausbaufähig."
Belcar (Belgische GT Meisterschaft)
Hier startete Kenneth mit dem Kanadier Mark J. Thomas auf einer Dodge Viper von GS Motorsport. Weit über 30 Autos, viele Zuschauer und Top Piloten gepaart mit einer langen Historie rund um die Belcar garantieren tollen Motorsport.
Die Saison begann in Zolder und die beiden Fahrer belegten den 4 Platz. In Donington dann der erste richtige Crash von Heyer Junior im Training und die bekannte Wiederaufbauaktion in der Nacht. Hier tat sich besonders Hans Heyer hervor der die ganze Nacht mit Flex, Schweißgerät und viel Improvisationstalent das Auto mit dem Team wieder richtete.
In Spa wurde Kenneth von Georg Severich vertreten und beim vierten Saisonlauf wo die Dodge alle Trainings wegen Elektrikproblemen nicht antreten konnte fuhr Heyer, von 36 gestartet, bis auf Platz vier vor und wurde schließlich sechster. Bis dato ist Kenneth in jedem Training und Rennen unter den ersten sechs gewesen und hat einen tollen Eindruck hinterlassen.

ADAC GT Masters (Deutsche GT Meisterschaft)
Technisch bedingt ist dies wohl die härteste Zwischenbilanz. Fuhren Harald Becker und Kenneth Heyer auf dem Nürburgring beim Saisonauftakt direkt von Startplatz sechs auf zwei vor und – klar auf Podiumskurs – trat bereits beim ersten Saisonlauf ein technisches Problem auf. Das ABS streikte und der damit kämpfende Harald Becker rettete noch den 8. Platz.
Das zweite Rennen verlief dann besser und die GS-Piloten verbesserten sich von Rang 9 bis auf die 6. Position. Oschersleben sollten alle einfach aus dem Gedächtnis streichen: Ausfall in beiden Läufen mit technischen Defekten. Lausitz war dann das bis dato beste Ergebnis, die Fahrer pilotierten von Platz 6 auf den zweiten Platz vor und liefen schließlich auf dem 4. Platz liegend ins Ziel.
Das Team mit seinen Piloten ist also auf dem richtigen Weg genauso wie die ADAC GT Masters an sich. Die neugegündete Serie bietet nun auch in Deutschland tollen GT Sport. Für Zolder werden mehr als 20 Starter erwartet, was die gute Arbeit der Verantwortlichen rund um Jürgen Barth wiederspiegelt.

24h-Spa (FIA-GT Weltmeisterschaft)
Hier trat GS Motorsport mit den Piloten, Mark J.Thomas (Kanada), Roger Crowels (Niederlande), Philipp Broodcooren (Belgien) und Kenneth Heyer (Deutschland) an. Eine richtige Multikulti-Truppe.
Kenneth qualifizierte die Dodge Viper in der ersten Startreihe nur um 0.08 Sekunden hinter FIA-GT3 Europameisterschaftsleader Gilles Vannelet. Im Rennen hatte die Dodge zwei längere Standzeiten in der Box.
Einmal Elektrikprobleme – für die Behebung benötigte das Team eine halbe Stunde – und einmal musste in einer Stunde die Lenkung getauscht werden. Sonst lief das Auto reibungslos und speziell im Regen konnte Kenneth extrem gut Zeiten fahren und ganze Runden gut machen.
Er war teilweise bis zu 10 Sekunden schneller pro Runde als der Rest der GT3-Fahrer und am Ende kam man noch auf dem lohnenden 5. Platz in der Klasse ins Ziel.
- Kenneth Heyer- auch Photos
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